Englisch
Isostatisch gepresste Steine

Isostatisch gepresste Steine

Das isostatische Pressverfahren ermöglicht durch die gleichmäßige Verdichtung die Herstellung von Produkten, bei denen eine sehr gute homogene und auch kompakte d.h. sehr stark verdichtete Steinstruktur erreicht werden soll. Die in der Feuerfestindustrie üblich angewendeten Formgebungsmethoden, wie hydraulisches Pressen, Handstampf-, Schlickerguß- und Vibrationsformgebungsverfahren, erreichen diese gleichmäßige Verteilung und die Verdichtung der einzelnen  Rohstoffkomponenten nicht.

Isostatisch gepreßte Produkte zeichnen sich durch herausragende Materialeigenschaften, wie beispielsweise einer sehr hohe Korrosionsbeständigkeit gegenüber glasartigen Schmelzen aus.  Hauptanwendungsgebiete dieser Produkte sind die Glaskontaktbereiche in der Faserglasindustrie (Textilglas, Glas- und Mineralwollanlagen). Hier werden isostatisch gepreßte zirkon-, chromoxid und chromkorundhaltige Produkte eingesetzt.

Darüber hinaus wurden in unserem Hause besonders für den Einsatz in Kalk-Natron-Kieselglas-Schmelzanlagen isostatisch gepreßte zirkonmullit-, chromoxid- und chromkorundhaltige Produkte vor vielen Jahren entwickelt und sehr erfolgreich eingeführt. Bestimmte, sehr stark beanspruchte Zonen in einer Glasschmelzwanne, zeigen häufig einen vorzeitigen Verschleiß, eine Erhöhung der Glasfehler und eine Verminderung der Schmelzleistung, sofern diese Zonen mit schmelzgegossenen AZS-Material zugestellt sind. Sind diese Schwachstellen mit isostatisch gepreßten Produkten ausgestattet, werden erheblich längere Laufzeiten mit deutlich verbesserten Glasqualitäten erreicht. Diese Produkte sind heute nahezu ein “Standard” in der Zustellung von Glasschmelzanlagen und tragen erheblich zur Minderung der Herstellkosten, zur deutlichen Verbesserung der Glasqualität und somit zur Wirtschaftlichkeit der Anlagen bei.